Grundsätze – Leitbild der Hamburger Werkstatt GmbH    
Auf der Grundlage des Schwerbehindertengesetzes, der Werkstättenverordnung und des Gesellschaftsvertrages entwickelte die Hamburger Werkstatt GmbH, Werkstatt für Behinderte, das folgende Leitbild.

Ziel der Hamburger Werkstatt GmbH ist, die berufliche Rehabilitation, die berufliche und – soweit damit verbunden – die soziale Integration der hier beschäftigten WerkstattmitarbeiterInnen – zu erreichen. Gleichzeitig ist die Werkstatt ein verlässlicher Partner für ihre Kunden aus dem Wirtschaftsleben.

 
 

Berufliche Rehabilitation in diesem Sinne bedeutet, alle Möglichkeiten der beruflichen und sozialen Förderung auszuschöpfen, um den WerkstattmitarbeiterInnen die Möglichkeit einer beruflichen Tätigkeit in der Werkstatt zu eröffnen und sie auch für den Wechsel auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

Daraus ergibt sich unsere Aufgabe, ein qualifiziertes Arbeitsangebot zu schaffen, das die Fähigkeiten der einzelnen WerkstattmitarbeiterInnen berücksichtigt, sie jedoch auch weiter fördert und fordert. Dafür hält die Hamburger Werkstatt GmbH an vielen Stellen qualifizierte Arbeitsplätze vor, die soweit wie möglich den Bedingungen des jeweiligen Gewerkes bzw. der industriellen Fertigung entsprechen.

WerkstattmitarbeiterInnen und tarifliche MitarbeiterInnen stehen so in der stetigen Herausforderung, die qualitativen und quantitativen Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Die Erweiterung fachlicher und persönlicher Kompetenz durch regelmäßige Fortbildung ist daher selbstverständlich.

Unser Qualitätsmaßstab wird von den Kunden bestimmt. Unser Erfolg beruht auf der Leistung jedes einzelnen in der Werkstatt Beschäftigten. Durch Darstellung unserer Leistungsfähigkeit soll das Vertrauen unserer Kunden und auch der Öffentlichkeit in die Arbeit behinderter Menschen gefestigt werden.

 

Die WerkstattmitarbeiterInnen sind maßgeblich beteiligt an der Wertschöpfung von Produkten und Dienstleistungen und damit Bestandteil gesellschaftlichen Strebens.

Alle tariflichen MitarbeiterInnen der Hamburger Werkstatt GmbH sind in besonderer Weise der beruflichen Rehabilitation der beschäftigten WerkstattmitarbeiterInnen verpflichtet. Sie sind verpflichtet, die Arbeit an Produkten und die Erbringung von Dienstleistungen als Mittel der Förderung beruflicher Rehabilitation einzusetzen.

 

In unserer Arbeit fühlen wir uns dem Normalisierungsgedanken verpflichtet, das bedeutet, dass der gegenseitigen Akzeptanz aller in der Werkstatt arbeitenden Menschen höchste Bedeutung zukommt. Die Eigenverantwortung ist zu stärken, Hilfen sind dann zu geben, wenn eigene Kräfte zur Erreichung eines Ziels nicht ausreichend sind.

Unsere gemeinsame Arbeit in diesem Haus ist Ausdruck eines an humanistischen Vorstellungen orientierten Menschenbildes. Ein kooperativer Umgang ist deswegen notwendig. Wir folgen dem Prinzip der zielorientierten Mitarbeiterführung durch Delegation von Verantwortung.

Ziel der Werkstatt ist es darüber hinaus, den WerkstattmitarbeiterInnen ein leistungsorientiertes Arbeitsentgelt zu zahlen, das sie soweit wie möglich von Leistungen der Sozialhilfe unabhängig macht.

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